Pro Winsen (Luhe)
Ihre Einkaufs- und Dienstleistungswelt in Winsen









Startseite          alle Partner im Überblick          Kontakt          Regionale Links         



Stadtinfo

Bemerkenswerte Bauwerke
Das Winsener Schloss an der Luhe ist das Wahrzeichen der Stadt. Das Schloss wurde urkundlich erstmals 1299 erwähnt, entstanden ist es um 1230. Es war seit 1593 der Altersruhesitz von Herzogin Dorothea von Braunschweig-Lüneburg, Tochter des dänischen Königs Christian III., Witwe von Herzog Wilhelm der Jüngere vom Braunschweig-Lüneburg. Nach dem Tod der Herzogin 1617 wurde das Schloss Verwaltungssitz.Heute ist das Schloss Sitz des Amtsgericht
Der Marstall war die Stallung des nahe gelegenen Schlosses. Heute beherbergt der Marstall das Museum und die Stadtbücherei.
Weitere sehenswerte Bauwerke sind das historische Rathaus, die St. Marien-Kirche und das Hospiz St. Georg mit Kapelle..
Denkmale [Bearbeiten]
Auf dem Kirchplatz steht das durch die Stadt Winsen 1954 anlässlich seines 100. Todestages errichtete Eckermann-Denkmal. Am Eckermann-Denkmal wird alljährlich Eckermanns Geburtstag mit einem Heidekranz gedacht, für dessen Beschaffung Schüler der Winsener Johann-Peter-Eckermann-Realschule sorgen.
Winsen verfügt seit 11. Oktober 1829 über einen sehenswerten „Waldfriedhof“ in Trägerschaft der lutherischen St. Marien-Kirchengemeinde. Nach Erweiterungen im Jahre 1958 umfasst der Friedhof heute ca. 5,2 ha. Er wird von einer Mauer aus Feldsteinen umschlossen und verfügt über einen uralten Baumbestand.
Im Jahre 1931 wurden auf dem Friedhof als Gefallenendemkmal nach dem Entwurf von Willi Pahl fünf ca. 8 m hohe Säulen aus rotem Backstein errichtet, die mit beschrifteten Tafeln verbunden sind mit dem Text: Den Opfern des Weltkrieges - Aus der Stadt Winsen Luhe - Zur Erinnerung erbaut - In der schweren Notzeit 1931
Die Säulen tragen die Jahreszahlen 1914 bis 1918. Nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges wurden 1958 zwei zusätzliche Säulen rechts und links errichtet, die die Jahreszahlen 1939 und 1945 erhielten. An diesem Gefallenendenkmal findet die jährliche Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag statt. 101 Kriegsgräber mit Steinkreuzen finden sich in der Nähe des Denkmals, u.a. fand hier der General der Artillerie Dr.-Ing. h.c. Kurt Waeger seine letzte Ruhe. Am Denkmal erfolgen jährlich zum Volkstrauertag Kranzniederlegungen im Gedenken an die Opfer der Kriege.
Am östlichen Friedhofsgeländes befinden sich weitere Gräber von 14 Kriegsopfern (das jüngste wurde 6 Jahre alt) sowie ein Massengrab für 14 unbekannte russische Zwangsarbeiter.
Im April 2004 wurde auf dem Waldfriedhof eine Gemeinschaftsgrabanlage für „Engelskinder“, das sind totgeborene Kinder und Fehlgeburten, eingeweiht.
In der St. Marien-Kirche befindet sich in einem Extraraum (Ehrenhalle oberhalb der Orgel) ein Nagelbrett mit Eisernem Kreuz und Wappen, eine Marmortafel mit Namen der 1870/71 Gefallenen sowie Holztafeln der Gefallenen des Ersten Weltkrieges.
Ein Gedenkstein mit den Wappen von Ostpreußen, Schloßberg und Ebenrode mit der Angabe der Entfernung: „1.000 km“ und der Inschrift „Gedenket der deutschen Gebiete im Osten mit den Landkreisen Schloßberg (Pillkallen), Ebenrode (Stallupönen) in Ostpreußen“ befindet sich an der Rote-Kreuz-Straße 6.
An der Einfahrt zum Luhepark (ein 1999 durch Konversion einer ehemaligen BGS-Kaserne entstandenes Wohn- und Einkaufsgelände) befindet sich zur Erinnerung an den BGS ein Gedenkstein mit einem Bundesadler und der Aufschrift „Bundesgrenzschutz 1962−1999“

Quelle: wikipedia